Schuppenflechte Hilfe

Schuppenflechte Hilfe

Ist Schuppenflechte heilbar?

Psoriasis ist zwar noch nicht heilbar – aber sehr gut behandelbar. So ermöglichen moderne Therapien vielen Betroffenen eine langfristige Verbesserung bis hin zu einer Symptomfreiheit.12 Hierzu ist eine frühzeitige Diagnose relevant, ebenso wie klar definierte Therapieziele und eine rechtzeitige Therapieeskalation, sollten diese Ziele nicht erreicht werden.

Schuppenflechte Hilfe – Schweregrad und Therapie verstehen: Behandlung der Psoriasis

Informieren Sie sich heute über das Leben mit Schuppenflechte und die Therapieoptionen.

Eine Haut frei von äußerlich sichtbarer Schuppenflechte, auch „Psoriasis“ genannt, ist für viele Betroffene möglich. Wie erfahren Sie hier in 4 Schritten.

Informieren Sie sich heute über das Leben mit Schuppenflechte und die Behandlung

Junge Frau dokumentiert ihre Psoriasis zur Berechnung des Schweregrads
1. Schweregrad Ihrer Psoriasis herausfinden
Junger Mann recherchiert im Internet Behandlungsoptionen bei Psoriasis
2. Therapie-Optionen kennenlernen
Patientin und Ärztin bei der Aufklärung über mögliche Psoriasis-Behandlungen
3. Psoriasis Spezialisten finden und Termin vereinbaren
Psoriasis-Patientin macht sich Gedanken über ihren bevorstehenden Arzttermin
4. Arztgespräch vorbereiten

1. Schweregrad Ihrer Psoriasis verstehen

Wie schwer ist meine Schuppenflechte?

Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die Hautveränderungen am ganzen Körper verursachen kann – sie ist jedoch nicht ansteckend.1

Die Schuppenflechte ist eine in Schüben verlaufende Erkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift. Dies führt dazu, dass übermäßig viele Hautzellen gebildet werden, die sich dann in sogenannten Plaques auf der Hautoberfläche ansammeln. Neben der Haut können bei der Schuppenflechte auch die Nägel betroffen sein.1 Bei vielen Betroffenen kann zudem auch eine Gelenkentzündung (Psoriasis-Arthritis) auftreten.3

Junge Frau dokumentiert ihre Psoriasis zur Berechnung des Schweregrads

In Deutschland leben mehr als zwei Millionen Menschen mit Schuppenflechte.1 Etwa ein Fünftel der Betroffenen hat eine mittelschwere bis schwere Form, bei welcher die Lebensqualität stark beeinträchtigt sein kann.4 Doch nur ein kleiner Teil von ihnen erhält moderne Behandlungen, obwohl diese nach aktueller Behandlungs-Leitlinie in vielen Fällen sinnvoll wären.4

Wie wird der Schweregrad der Psoriasis bestimmt? – BSA, DLQI & PASI erklärt

Das Kennen und Verstehen des Schweregrades Ihrer Schuppenflechte ist ein wichtiger Schritt, um den optimalen Behandlungsplan gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu finden. Zur Beurteilung des Schweregrades werden verschiedene Aspekte berücksichtigt, die mit unterschiedlichen Verfahren bestimmt werden. Je nach Verfahren wird mit einbezogen, wie weit sich die Schuppenflechte ausgebreitet hat, wie stark die Entzündung ist, welche Stellen betroffen sind und wie sehr die Lebensqualität eingeschränkt ist. Die Einteilung des Schweregrades stützt sich schließlich auf drei zu ermittelnde Werte: BSA (Body Surface Area), PASI (Psoriasis Area and Severity Index) und DLQI (Dermatology Life Quality Index).2

BSA (Body Surface Area) – Flächenausdehnung der Psoriasis

Der BSA-Wert gibt den Prozentsatz der von Schuppenflechte befallenen Körperoberfläche an.2 Die Größe der eigenen Handfläche entspricht ungefähr 1 Prozent der Körperoberfläche. Liegt der BSA-Wert unter 3 Prozent, so spricht man von einer leichten Schuppenflechte. Ein BSA-Wert von 3–10 Prozent wird als mittelschwere Schuppenflechte eingestuft. Und ab einem BSA-Wert von mehr als 10 Prozent gilt es als schwere Schuppenflechte.5

BSA (Body Surface Area)
Mensch, dessen Psoriasis-Plaques sich auf die Knie beschränken

Leicht

Weniger als 3 % der Körperoberfläche
ist betroffen

Mensch mit Psoriasis-Plaques an Beinen und Rumpf

Mittelschwer

3‑10 % der Körperoberfläche
sind betroffen

Mensch mit Schuppenflechte an Kopfhaut, Schultern, Armen, Rumpf und Beinen

Schwer

Mehr als 10 % der Körperoberfläche
ist betroffen

DLQI (Dermatology Life Quality Index) – Fragebogen zur Lebensqualität

Der DLQI ermittelt die persönliche Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die Schuppenflechte.2

Mit dem Fragebogen zur Lebensqualität werden das Ausmaß der gesamten körperlichen Belastungen sowie das seelische Befinden innerhalb der letzten sieben Tage beurteilt. Der Fragebogen zur Lebensqualität besteht aus zehn Fragen zu Beeinträchtigungen in Alltag, Freizeit, Schule, Arbeit und zwischenmenschlichen Beziehungen. Jede Frage wird mit einer Punktzahl zwischen 0 und 3 bewertet, so dass die Gesamtzahl zwischen 0 (keine Beeinträchtigung) und 30 (maximale Beeinträchtigung) liegt. Über 10 Punkte bedeutet, dass die Schuppenflechte einen starken Einfluss auf die Lebensqualität hat, über 20 Punkte sogar einen sehr starken Einfluss.6

Klemmbrett mit Fragebogen zur Psoriasis

© Dermatology Life Quality Index. A Y Finlay, G K Khan, April 1992
CP-532132

PASI (Psoriasis Area and Severity Index)

Der PASI-Wert ergibt sich aus dem Anteil der betroffenen Körperoberfläche und dem Ausmaß der Krankheitsaktivität.7

Beim PASI werden sowohl die betroffene Fläche als auch die Ausprägungen der Schuppen erfasst, aufgeteilt nach den vier Körperregionen Kopf, Rumpf, Arme und Beine.8 Dabei wird die Ausprägung von Rötung, Dicke und Schuppenbildung der Haut mit Punkten von 1 (keine) bis 4 (sehr stark) angegeben. Die befallene Körperoberfläche wird mit Punkten von 0 (keine) bis 6 (gesamte Fläche) bewertet.8 Mit Hilfe einer Formel errechnet sich aus den Punktzahlen ein Wert zwischen 0 und 72.7 Werte über 10 entsprechen einer mittelschweren bis schweren Form der Schuppenflechte.7

Grundsätzlich bestimmt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihren PASI-Wert.
Bei Interesse können Sie Ihren genauen PASI Wert hier berechnen.

Taschenrechner zur Berechnung des Schweregrads der Psoriasis

Definition des Schweregrades der Schuppenflechte2

Leichte Psoriasis:
  • BSA und PASI und DLQI nicht über 10
Mittelschwere bis schwere Psoriasis:
  • BSA oder PASI über 10 und DLQI über 10

Upgrade mittelschwere bis schwere Schuppenflechte:

Auch wenn BSA, PASI und DLQI unter 10 liegen, kann dennoch eine mittelschwere bis schwere Schuppenflechte vorliegen. Und zwar wenn einer der folgenden Fälle zutrifft:

  • sichtbare Stellen oder Kopfhaut sind stark befallen
  • Genitalbereich, Handflächen, Fußsohlen oder mindestens zwei Fingernägel sind betroffen
  • Juckreiz und Kratzen sind vorhanden
  • die Plaques sprechen auf keine bisherige Therapie an

Besprechen Sie Ihre Schweregradeinschätzung gerne mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Rahmen der Diagnosestellung wird sie/er den Schweregrad ihrer Psoriasis ermitteln.

2. Therapie-Optionen der Psoriasis kennenlernen

Die individuell passende Therapie finden?

Aktuell gilt die Schuppenflechte zwar noch nicht als heilbar, doch es gibt inzwischen zahlreiche fortschrittliche Behandlungsmöglichkeiten, die zu einer langfristigen Symptomverbesserung bis hin zu einer Erscheinungsfreiheit führen können.12

Die Auswahl der jeweils richtigen Therapie ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Daher muss Ihr Therapieplan individuell mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt abgestimmt, regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.2

Junger Mann recherchiert im Internet Behandlungsoptionen bei Psoriasis

Zusätzlich zur Behandlung mit Medikamenten ist es oft hilfreich, die Ernährung umzustellen oder auch ein Patienten-Tagebuch zu führen, um auslösende Faktoren zu erkennen.910 Sprechen Sie hierzu mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Bei der Schuppenflechte kommen sowohl äußerliche als auch innerliche Behandlungen zur Anwendung. Äußerliche Therapien, die nur an den betroffenen Hautstellen wirken, werden vor allem bei leichten Fällen eingesetzt. Der Einsatz von innerlichen (systemischen) Medikamenten, die auf den ganzen Körper wirken, ist bei mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte empfohlen. Einige dieser Medikamente können auch bei Psoriasis-Arthritis eingesetzt werden.2

Welche Therapien zum Einsatz kommen, wird in der Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. definiert.2


Finden Sie heraus, welche Behandlungsmöglichkeiten für die Schuppenflechte zur Verfügung stehen

Äußerliche Anwendung (Topische Therapie)

Äußerliche Anwendung (Topische Therapie)

Bei einer leichten Schuppenflechte reicht die äußerliche Behandlung in der Regel aus. Zu den topischen Therapien gehören Salben, Cremes, Lotionen oder Shampoos. Kortison-Salben werden seit den 50er Jahren eingesetzt, teerhaltige Mittel zum Teil schon sehr viel länger.211

Weitere Informationen zu topischen Therapien:
  • Pflegepräparate als Basistherapie: Harnstoffhaltige, milchsäurehaltige Cremes, Salben und Lotionen wirken feuchtigkeitsspeichernd, halten die Haut weich und lindern Trockenheit sowie Juckreiz. Pflegepräparate für die Haut sind eine wichtige Ergänzung jeder weiteren Schuppenflechte-Therapie.11
  • Kortikoide (Topische Corticosteroide = TCS) gelten als Standard zur äußerlichen Behandlung der Schuppenflechte, um Hautveränderungen zu reduzieren.12
  • Vitamin-D3-Analoga hemmen die Vermehrung bestimmter Hautzellen.12
  • Calcineurin-Inhibitoren (TCI) werden besonders an empfindlichen Stellen wie Gesicht oder Genitalbereich eingesetzt.12
  • Dithranol hemmt die Vermehrung bestimmter Hautzellen und wirkt gegen die Entzündung, kommt aber in erster Linie in Hautkliniken zum Einsatz.12
Lichttherapie und Badetherapie (Physikalische Therapie)

Äußerliche Anwendung (Physikalische Therapie)

Die Bestrahlung mit speziellem Licht kann zu einer Verbesserung der Symptome der Schuppenflechte beitragen und wird in der Hautarztpraxis durchgeführt.11 Dabei ist die Kombination mit einer Badetherapie möglich. Gezielte Licht- und Badetherapien kommen seit den 70er Jahren zum Einsatz.2

Weitere Informationen zu physikalischen Therapien:
  • UV‑B-Licht (Breitband oder Schmalspektrum 311 nm) ist die am häufigsten angewendete Form der Bestrahlung.213
  • Laser-Therapie (UV‑B 308 nm Excimer-Laser) wird manchmal von Dermatolog:innen für kleinere erkrankte Hautareale eingesetzt.213
  • PUVA (Psoralen plus UV-A) bezeichnet die Bestrahlung mit UV-A-Licht in Kombination mit der Anwendung von Psoralen, welches die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Strahlen erhöht. Psoralen kann dabei entweder innerlich verabreicht oder äußerlich (mittels Cremes oder Badetherapien (Balneo-PUVA)) angewandt werden.213
  • Klimatherapie, z. B. am Toten Meer, kann als Kur sehr hilfreich sein.2
Innerliche Therapie (systemisch konventionell)

Systemische Therapie mit konventionellen Therapeutika – Medikamentöse Behandlung von innen

Bei mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte sowie Psoriasis-Arthritis ist meist eine innerliche (systemische) Behandlung notwendig. Es stehen verschiedene Wirkstoffe und Produkte zur Verfügung, die in der Regel in Tablettenform eingenommen werden.2

Weitere Informationen zu systemisch konventionellen Therapien:
  • Fumarate werden vor allem in der Langzeittherapie verwendet.14
  • Methotrexat (MTX) hemmt einen bestimmten Prozess im Körper und unterdrückt so das Immunsystem. MTX wird meist als Injektion verabreicht.14
  • Acitretin ähnelt Vitamin-A und hemmt die Vermehrung und Verhornung von Hautzellen.14
  • Ciclosporin unterdrückt das Immunsystem.14
Innerliche Therapie mit Biologika

Systemische Therapie mit Biologika – Medikamentöse Behandlung von innen

Bei Biologika handelt es sich um systemische Therapien, die unter die Haut gespritzt oder als Infusion verabreicht werden.14 In Deutschland wurden die ersten Biologika gegen Schuppenflechte vor etwa 20 Jahren zugelassen.15

Die Behandlung mit Biologika wird empfohlen, wenn andere Therapieformen keinen ausreichenden Erfolg zeigen oder unverträglich sind.14

Weitere Informationen zu Biologika:

Biologika sind Antikörper, die das Immunsystem ganz gezielt an einer Stelle ausschalten. Sie unterdrücken die Wirkung bestimmter Botenstoffe, die stark am Entzündungsgeschehen der Schuppenflechte beteiligt sind. Folgende Biologika-Klassen gibt es:14

  • Anti-IL17
  • Anti-IL23
  • Anti-IL-12/23
  • Anti-TNFα
Icon - Innerliche Therapie (systemisch konventionell)

Systemische Therapie mit Small molecules – Medikamentöse Behandlung von innen

„Small Molecules" sind eine moderne Behandlungsalternative zu Biologika und können in Tablettenform eingenommen werden.14

Weitere Informationen zu Small molecules:
  • PDE4-Inhibitoren hemmt das Enzyme Phosphodiesterase-4 und reduziert so Entzündungsprozesse.14
  • JAK-Inhibitoren hemmen bestimmte Enzyme, die sogenannten Januskinasen, welche Entzündungsprozesse steuern.14

Wann sollte man über einen Therapiewechsel nachdenken? – Überlegungen zu einer Therapieanpassung

Es gibt viele Gründe, über einen Therapiewechsel nachzudenken. Wenn Sie durch die Schuppenflechte erheblich in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über einen möglichen Wechsel zu einer anderen Therapie sprechen.

Wenn Sie unter einer mittelschweren bis schweren Schuppenflechte leiden und eine der folgenden Fragen mit Ja beantworten können, lohnt es sich, über einen Therapiewechsel nachzudenken:24

  • Haben Sie das mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt festgelegte Therapieziel nicht erreicht?
  • Ist Ihre Schuppenflechte mit der aktuellen Therapie nicht unter Kontrolle oder hat sie sich verschlechtert?
  • Kommen Sie mit der aktuellen Therapie nicht zurecht oder haben Sie starke Nebenwirkungen?
  • Fühlen Sie sich durch die Schuppenflechte erheblich belastet oder in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt?
Suchen Sie eine Ärztin oder einen Arzt, die/der Sie dabei unterstützt, die richtige Therapie für Ihre Schuppenflechte zu bekommen. Erhalten Sie die Versorgung, die Ihnen zusteht.

Welche Hautpflege eignet sich bei Psoriasis?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Zustand Ihrer Haut durch Pflege zu verbessern. Bei Psoriasis-Patienten ist die Hautbarriere gestört, was eine besondere Hautpflege erforderlich macht, um diese wieder zu stabilisieren. Finden Sie hier einige Tipps.

Juckender Unterarm mit Psoriasis-Plaques

Juckreiz lindern

  • Versorgen Sie Ihre Haut regelmäßig mit Feuchtigkeit, um Rötungen und Trockenheit zu reduzieren und die Heilung der Haut zu unterstützen.
  • Reichhaltige Cremes und Salben können die Feuchtigkeit in der Haut einschließen, besonders nach dem Duschen.
  • Auch Speiseöle können helfen.
  • Bewahren Sie Ihre Lotionen im Kühlschrank auf für einen kühlenden Effekt beim Auftragen.
  • Entfernen Sie schuppende Haut mit einem schuppenaufweichenden (keratolytischen) Produkt, das Inhaltsstoffe wie Salicylsäure, Milchsäure, Harnstoff oder Phenol enthält. Das kann helfen, den Juckreiz zu reduzieren und Lotionen und Salben besser einziehen zu lassen.
  • Vermeiden Sie heiße Bäder – duschen Sie lieber kühl und verwenden Sie Kältepackungen, um den Juckreiz zu lindern.

Welche Ziele verfolge ich mit meiner Therapie?

  • Wichtig ist, dass Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein Therapieziel innerhalb eines bestimmten Zeitraumes festlegen (beispielsweise, dass die Haut nicht mehr juckt).7
  • Das minimale Therapieziel sollte eine Verbesserung der Erkrankung um 75 Prozent sein.2
  • Nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch das Erreichen einer höheren Lebensqualität ist wichtig.2
  • Erreichen Sie das festgelegte Therapieziel nicht, dann sollte die Behandlung angepasst werden (z. B. durch Medikamentenwechsel).2

Seien Sie anspruchsvoll und verfolgen Sie konsequent das Therapieziel, mit dem die Schuppenflechte Ihre persönliche Lebensqualität am wenigsten einschränkt!

Kuss zwischen einem jungen Liebespaar auf einem Festival

3. Psoriasis-Spezialisten finden und Termin vereinbaren

Wie finde ich den passenden Arzt für mich?

Nicht alle Hautärztinnen und Hautärzte schöpfen das Therapiepotenzial für die Behandlung der Schuppenflechte voll aus. Daher ist es wichtig, dass Sie eine Dermatologin oder einen Dermatologen finden, die/der sich auf Schuppenflechte spezialisiert hat.

Finden Sie eine Ärztin oder einen Arzt in Ihrer Umgebung, die/der Ihnen Zugang zu einer für Sie passenden Therapie ermöglicht.

Nutzen Sie die regionale Arztsuche auf www.psonet.de/regionale-netze/ und vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin. Sie können auch direkt nach Ärzten suchen, die moderne Therapien anbieten, indem Sie dies bei der erweiterten Suche angeben.

Eine Patientin spricht mit Ihrer Ärztin über die Symptome ihrer Psoriasis.
PsoNet Arztsuche
PsoNet - Regionale Psoriasisnetze

Hier finden Sie eine Übersicht aller regionalen Psoriasisnetze.

Mithilfe der komfortablen PsoNet-Kartensuche finden Sie eine gewünschte Praxis innerhalb eines regionalen PsoNet.

BVDD-Logo in Blau mit abstraktem Designelement
Nutzen Sie die Arztsuche auf https:/dermatologen-suche.de/ und finden Sie schnell den passenden Dermatologen in Ihrer Nähe.

Nutzen Sie die bundesweite Arztsuche auf https://dermatologen-suche.de/ und finden Sie schnell und einfach einen qualifizierten Dermatologen, der auf Ihre Hauterkrankung spezialisiert ist. Mit der benutzerfreundlichen Suchfunktion können Sie gezielt nach Ärzten suchen, die auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Sie kompetent behandeln.

Nutzen Sie die bundesweite Arztsuche auf www.onlinedoctor.de und kontaktieren Sie eine Ärztin oder einen Arzt über die telemedizinische Plattform des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen. In dieser Suche sind Psoriasis-Spezialisten aufgelistet, die über die telemedizinische Plattform angesprochen werden können und moderne Therapien anwenden. Alle Dermatologinnen und Dermatologen, die eine telemedizinische Beratung anbieten, finden Sie auf www.onlinedoctor.de.


Weitere telemedizinische Plattformen, die Sie nutzen können, sind: AppDoc, derma2go, dermanostic

Individuelle Unterstützung bei der Suche nach einem Psoriasis-Spezialisten

Bei der Suche nach Psoriasis-Spezialisten in Ihrer Nähe sind auch Patientenorganisationen gerne behilflich. Folgende Organisationen beraten Sie gerne:

4. Arztgespräch vorbereiten

Wie bereite ich mich auf das Arztgespräch vor?

Vor Ihrem Arztbesuch ist es wichtig, sich gut auf das Gespräch vorzubereiten. Da in vielen Hautarztpraxen Zeitdruck herrscht, sollten Sie sich vor dem Arzttermin Notizen machen. Nehmen Sie außerdem Ihre regelmäßigen Termine wahr und achten Sie darauf, die Anweisungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes umzusetzen. Ihre Mitarbeit ist für den Erfolg der Therapie von entscheidender Bedeutung.

Psoriasis-Patientin macht sich Gedanken über ihren bevorstehenden Arzttermin

Tipps zur Vorbereitung auf das Arztgespräch:10

  • Notieren Sie sich vorab alle wichtigen Fragen an die Ärztin oder den Arzt.
  • Führen Sie ein regelmäßiges Patiententagebuch zu Herausforderungen in Ihrem Alltag.
  • Machen Sie sich auch Notizen zu den Einschränkungen in Ihrer Lebensqualität.
  • Versuchen Sie, Ihren Leidensdruck mit Beispielen zu verdeutlichen.
  • Informieren Sie sich über moderne Therapiemöglichkeiten.
  • Überlegen Sie sich ein mögliches Therapieziel, das Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen.
Checkliste Arztgespraech
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Gut vorbereitet ins Arztgespräch? Nutzen Sie unsere Checkliste!

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Redaktions- & Quellinformationen

Dieser Text entspricht den redaktionellen Standards der J&J withMe und wurde von Dr. med. Julia Pfundt, einem Mitglied unserer medizinischen Redaktionskonferenz, geprüft. Lernen Sie hier die Mitglieder unserer medizinischen Redaktionskonferenz kennen.

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